Herausnehmbare Lösungen

Herausnehmbare Lösungen, oder Prothesen kommen immer dann zum Einsatz, wenn mehrere Zähne ersetzt werden müssen und der Patient entweder diese Lösung bevorzugt oder die Situation keine festsitzende Lösung erlaubt, weil z.B. nicht genug Knochenmasse für Implantate vorliegt.

Eine Prothese muss in der Regel zweimal täglich zum Zweck der Reinigung entfernt werden. In Funktionalität muss man immer von einer Kompromisslösung sprechen, wenngleich mittlerweile tolle ästhetische Wirkungen erzielt werden können.

Von einer Teilprothese sprechen wir immer dann, wenn nur wenige Zähne ersetzt werden, eine Vollprothese streckt sich über den gesamten Kiefer. Dabei werden die vorhandenen Zähne berücksichtigt und die Prothese den Gegebenheiten angepasst.

Es gibt folgende Arten von Prothesen:

Premium Vollprothese aus Kunststoff
diese Art der Prothese ist vollkommen aus Kunststoff gemacht es werden dabei Kunststoffzähne auf die Prothesenplatte aufgesetzt. Die Befestigung erfolgt auf dem Gaumen, dabei wird oft eine Haftcreme verwendet

Herausnehmbare Prothese auf zwei oder vier Implantaten
auch als Klickprothese bekannt. Dabei werden zwei oder vier Implantate gesetzt, die den perfekten Halt für die Prothese garantieren. Das Bindeglied zwischen den Implantaten und der Prothese sind sogenannte Lokator-Köpfe. Wird die Prothese auf diese Köpfe drauf gesetzt, fädelt (klickt) es an der richtigen Stelle ein und gibt einen perfekten Halt

Stegprothese
diese Art der Prothesen haben eine zusätzliche Metallverstärkung, um so der Prothese zusätzlichen Halt zu verleihen und für mehr Stabilität zu sorgen. Diese wird auf 4 oder 6 Implantate befestigt, diese sind mit einem Metallsteg verbunden um die primäre Stabilität zu verbessern. Die Metallteile sind unsichtbar

Modellgussprothese oder Klammerprothese
diese Lösung wird dann angewandt, wenn vorhandene Zähne mit einer Prothese verknüpft werden. Kleine versteckte Klammern verbinden die Prothese mit den Zähnen um zusätzliche Stabilität zu bieten

Teleskopprothese
diese Art der Prothese sieht Teleskopkronen vor, die die primäre Stabilität gewähren, dazwischen wird eine herausnehmbare, s.g. Teleskopprothese gemacht, die auf den Teleskopkronen sitzt. Die Teleskopkrone ist immer eine Krone, die aus zwei Teilen besteht. Die Primärkrone wird auf einem vorhandenen Zahn befestigt, die Sekundärkrone in der Prothese. Durch die Zusammenführung von Prothese und Zahn bildet die Teleskopkrone eine Einheit. Die Prothese wurde früher galvanisiert, also die Innenseite mit Gold beschichtet, heute gibt es andere, biokompatible Lösungen, wie z.B. Pekkton oder Bio-HPP, die auch deutlich bequemer und ästhetischer sind

Der Vorteil von Prothesen auf einem Blick:

  • Günstiger
  • Weniger invasiv
  • Leicht reparierbar

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